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Ausschnitt NSG Kauns-Kaunerberg-Faggen:  Strukturtypen Zeitraum 1


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Fliesser Sonnenhänge und
Kauns-Kaunerberg-Faggen


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Verein Naturpark Kaunergrat
Projektleiter: Robert Aschaber


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Ausschnitt NSG Kauns-Kaunerberg-Faggen:  Strukturtypen Zeitraum 2

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Ausschnitt NSG Kauns-Kaunerberg-Faggen:  Strukturtypen Zeitraum 1

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Ausschnitt NSG Kauns-Kaunerberg-Faggen: 
Strukturtypen Zeitraum 2


Mittlere Verbuschung in den Rasterflächen 1971
Mittlere Verbuschung in den Rasterflächen des NSG Kauns 1971


Mittlere Verbuschung in den Rasterflächen 2003Mittlere Verbuschung in den Rasterflächen des NSG Kauns 2003



Charakteristik des Projektes

Um den Zustand und die Entwicklung der Vegetationsbedeckung in den 2 Schutzgebieten NSG Fließ und  NSG Kauns auf Landschaftsebene betrachten zu können, sollten digital vorhandene Orthofotos aus 2 Zeiträumen (1970-71 und 2003 bzw. 2006) ausgewertet und miteinander verglichen werden.

Damit wird die rasante Veränderung der extensiv genutzten Trockenlandschaft im Oberen Gericht dokumentiert, welche den Strukturveränderungen in der alpinen Landwirtschaft in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts folgte. Die Arbeit kann als Grundlage für künftige Luftbildauswertungen dienen, welche die Auswirkungen der seit Jahren im Naturpark Kaunergrat geleistete Arbeit zur Eindämmung der Verbuschung und Revitalisierung der (Halb-)Trockenrasen miteinbeziehen und beurteilen soll.

Ziele:

Themen die auf Landschaftsebene analysiert werden sollten:

-    Entwicklung festgelegter Lebensraumtypen in den Schutzgebieten

-    Entwicklung von Nutzungstypen innerhalb der Schutzgebietsgrenzen

Um die Landschaftsveränderungen bessre lokalisieren zu können, wurde ein Raster mit den Maßen 50 x 50 m über die Schutzgebiete gelegt bzw. mit den Kartierungen der Strukturtypen zu den zwei Zeitpunkten verschnitten.

Ergebnisse (Auszug)

NSG Kauns

Der 1971 noch flächig dominante Strukturtyp 4, (Halb-)Trockenrasen, ist 2003 auf wenige Teilflächen zurückgedrängt; ± dichte Gehölze haben sich auf Kernlagen der (Halb-) Trockenrasen von rund 23 auf 47% ausgedehnt Mehr als die Hälfte der nicht bis leicht verbuschten Flächen von 1971 sind 3 Jahrzehnte später verbuscht, nur ¼ der Fläche gilt als ± unverbuscht. Während 1971 noch die Weidenutzung das Schutzgebiet überwiegend prägte, hat 2003 die forstliche Charakteristik das Übergewicht.

NSG Fliess

Im Vergleich der Orthofotos im NSG Fliess wird die massiv auftretende Verbuschung deutlich; wenige voneinander isolierte Bereiche innerhalb des Schutzgebietes sind unverbuscht, unterschiedlich alte Stadien starker und mittlerer Verbuschung dominieren. Die intensiv genutzten Mähwiesen / Äcker blieben überwiegend erhalten. (Halb-) Trockenrasen wurden fast auf die Hälfte dezimiert, ± dichte Gehölze mehr als verdoppelt. Nur ca 1/7 der Fläche ist 2006 nicht bis leicht verbuscht, 1971 galt das noch fast für die Hälfte; 58% der Fläche sind bereits stark verbuscht  -verwaldet. Auch in Fliess wurde die Weidenutzung von der forstlichen Charakteristik abgelöst.

Verbuschung nach Rasterflächen

Mittlere Verbuschung in den Rasterflächen am Beispiel des NSG Kauns: das Gesamtbild 2003 hat sich gegenüber 1971 stark verdunkelt, nur Randbereiche sind als wenig verbuscht anzusprechen.

Die größten Veränderungen der Verbuschung gibt es naturgemäß in ehemals nicht oder nur leicht verbuschten Bereichen.

Zusachs relativ der Verbuschung

Zuwachs (relativ) der mittleren Verbuschung in den Rasterflächen des NSG Kauns


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