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Die
Geoparameter werden zum Teil empirisch abgeleitet (z.B.
Wuchsgebiet), zum Teil aus Grunddaten errechnet (vor allem Digitales
Höhenmodell DHM) bzw. modelliert (siehe Lockersedimentmodell) .
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Wuchsgebiet:
geografische Region, die klimatisch vergleichbar ist und eine ähnliche
Waldvegetation (Leitgesellschaft) in den Höhenstufen zeigt.
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Höhenstufen:
vertikale Gliederung der Wuchsgebiete. Jede Höhenstufe trägt eine
Leitgesellschaft (Haupt-Baumarten-E mittlerer Standorte, z.B.
Montaner Fichtenwald). Die Höhenstufen werden aus einem
Einstrahlungsmodell über empirische Grenzwerte für die Höhenstufen aus
Kartierungen abgeleitet.
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Sonnlage
(= klimatische/hygrische Hanglage)
aus der direkten Sonneneinstrahlung unter Einbeziehung der
Horizontüberhöhung
und dem Faktor Relative Klimafeuchte (RKF) der Zone (Verhältnis von
Niederschlag / Verdunstung) abgeleitete Grösse für das Wärme- und
Feuchteangebot des
Standortes. Die Verdunstung entscheidet mit dem Niederschlagsangebot
über die topoklimatische Wasserbilanz (ohne Einflüsse des Bodens und
Ab- und Zufluss). Zusammen mit den Zu- und Ablüssen und den
Bodeneigenschaften über bestimmten Substraten und Geländeformen
(Geländewasserhaushalt) definiert sich der Gesamtwasserhaushalt des
Standortes.
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Geländeformen
aus den Krümmungen des DHM
in Schichtenlinie und Falllinie abgeleitete Geländeformen im Mesorelief
(10-100
m). Die Geländeformen entscheiden mit dem Substrat über die
Entwicklungstiefe der Böden am Standort. Unterschieden werden
unterschiedliche Formen im Mesorelief, z.B. Verlustlagen wie Rücken und
Oberhänge von
ausgeglichenen Lagen wie Mittelhänge und Gewinnlagen wie Gräben und
Unterhänge. (siehe Geländeformen)
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Substrat (Bodenbildendes Ausgangsgestein) aus der
geologischen Karte, Boden- und Gesteinsanalysen und Literaturstudium
abgeleitete, bodenökologisch hinsichtlich Nährstoffnachlieferung und
Wasserspeicherung wirksame Einheiten; z.B. Kalkgesteine, saure quarzreiche
Silikatgesteine, Hangschutt aus Kalk- und Silikatgesteinen etc. (siehe Substrate)
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